E-Book

 

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E-Book
Zusammenfassung
Das E-Book hat sich durchgesetzt und einen erheblichen Anteil des Büchermarktes erobert. Da ein E-Book-Reader gedrucktes Papier auf elektronischem Weg perfekt simuliert, lässt sich ein Roman auf dem E-Book-Reader ebenso gut lesen wie ein gedrucktes Buch. Zudem speichert ein E-Book-Reader tausende von Büchern und da die E-Book-Version der meisten Bücher deutlich preiswerter ist, macht sich die Anschaffung eines Readers besonders für Viel-Leser auch finanziell sehr schnell bezahlt.

Das E-Book als Buch-Nachfolger

 

Der Begriff E-Book ist die Bezeichnung für ein Buch in digitaler Form. Um ein E-Book lesen zu können bedarf es eines Computers, eines Tablet-PCs, eines Smartphones oder eines eigens für E-Books konzipierten E-Book-Lesergerätes, des E-Book-Readers. Aktuelle Lesegeräte haben kein beleuchtetes Display, sondern basieren auf Augenfreundlichem elektronischen Papier, das von der Firma E-Ink entwickelt wurde. Es gibt diverse E-Book-Formate, und nicht jeder Reader ist mit jedem Format kompatibel. Ein weit verbreitetes Format ist das von Adobe entwickelte Dateiformat PDF (Portable Document Format), moderne E-Ink-Reader verwenden jedoch primär spezielle E-Book-Dateiformate wie EPUB oder, im Fall des Amazon Kindle, das Format AZW.  Ebook2

 

Vorteile des E-Books

 

Gegenüber dem gedruckten Buch hat ein E-Book einige entscheidende Vorteile. Der Platzbedarf eines E-Books ist gering, zudem bietet ein E-Book-Reader je nach Modell Flash basierten Speicherplatz für 3.000 und mehr Bücher. Installierte E-Books lassen sich durchsuchen oder indizieren und die Schriftgröße lässt sich ändern, was besonders Personen mit Sehschwäche entgegen kommt. E-Books sind zumeist preiswerter als die gedruckte Variante desselben Buches, zudem werden tausende von digitalen Büchern, bei denen die Nutzungsrechte abgelaufen sind, als Gratisdownload angeboten. Das betrifft mehr oder weniger alle Klassiker der Weltliteratur.

 

Nachteile des E-Books

 

Wer gedruckte Bücher gewohnt ist, der muss sich an die Haptik eines E-Book-Readers erst gewöhnen. Die verwendete E-Ink eignet sich zwar perfekt zur Darstellung gedruckter Texte, nicht aber für Bilder. Einen Bildband auf einem E-Book-Reader mit E-Ink zu betrachten ist daher optisch kein Vergnügen. E-Book-Reader besitzen einen Akku. Einem Buch geht der Akku nie aus, einem Reader dagegen schon. E-Book-Reader mit E-Ink besitzen keine Hintergrundbeleuchtung. Wer im dunkeln lesen möchte, der benötigt also, wie beim klassischen Buch, eine Leselampe.

Weitere Artikel zum Thema
Ähnlich wie bei Musik- oder Bilddateien existieren auch bei E-Books mehrere verschiedene Dateiformate. Einige Hersteller von E-Books favorisieren eigene E-Book-Formate, was die Situation für Buch- und Reader-Käufer erschwert. Fast alle Reader können allerdings den offenen Standard .EPUB darstellen, der auch das wichtige DRM unterstützt. Mit diesen Readern lassen sich somit Bücher herstellerunabhängig aus den unterschiedlichsten Quellen lesen.
E-Book-Reader sind mobile elektronische Geräte, die digitale Bücher darstellen können. Im Gegensatz zu anderen tragbaren Geräten stellen E-Book-Reader die Bücher nicht auf einem Flüssigkristallbildschirm dar. Stattdessen verwenden sie „künstliches Papier“, was nicht nur augenschonender sein soll, sondern auch längere Akkulaufzeiten ermöglicht und von der Darstellung her echtem Papier gleicht.

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