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E-Book-ReaderZusammenfassung
E-Book-Reader sind mobile elektronische Geräte, die digitale Bücher darstellen können. Im Gegensatz zu anderen tragbaren Geräten stellen E-Book-Reader die Bücher nicht auf einem Flüssigkristallbildschirm dar. Stattdessen verwenden sie „künstliches Papier“, was nicht nur augenschonender sein soll, sondern auch längere Akkulaufzeiten ermöglicht und von der Darstellung her echtem Papier gleicht.
Inhalt
E-Book-Reader
E-Book-Reader vs. Tablet
Nicht nur E-Book-Reader, sondern auch Tablets und andere Computer mit entsprechender Software können E-Books darstellen, weshalb diese Gerätetypen in einem Wettbewerb zueinander stehen. Tablets, wie das iPad von Apple,
E-Book-Reader vs. Buch
Vor allem die ersten E-Book-Reader hatten noch mit zahlreichen Vorurteilen und echten Nachteilen gegenüber normalen Büchern zu kämpfen. Die Akzeptanz steigt jedoch mit jeder neuen E-Book-Reader-Generation, da die Nachteile, wie der deutlich höhere Preis oder die Gefahr der Unbenutzbarkeit durch einen leeren Akku, schwinden, während die Vorteile gegenüber gedruckten Büchern größer werden. So bieten E-Book-Reader eine deutliche Gewichtsersparnis im Vergleich zu einer Büchersammlung und nehmen weniger Platz weg. Auch können E-Books bei den meisten E-Book-Readern per Volltextsuche durchsucht werden, was bei Fachbüchern, aber auch bei größeren Werken ein deutlicher Vorteil ist. Einige E-Book-Reader sind darüber hinaus mit Wörterbüchern und Lexika ausgestattet und können Begriffserklärungen zu Wörtern oder deren Übersetzung aus und in andere Sprachen innerhalb des Dokuments anzeigen.
Elektronisches Papier
Das elektronische Papier besteht je nach verwendeter Technologie aus einer Trägerschicht, die bewegliche Pigmente enthält. Das können winzige Öltröpfchen sein oder auch kleine Kugeln, die zweifarbig sind und beim Bildaufbau in die gewünschte Position gedreht werden. Ist das Bild einmal aufgebaut, bleibt es normalerweise ohne weitere Elektronisches Papier hat den weiteren Vorteil, dass es nicht flimmert und passiv beleuchtet wird. Dadurch ist es sehr augenschonend und erinnert an bedrucktes Recycling-Papier. Neuere E-Book-Reader sind aber auch mit elektronischem Papier ausgestattet, dass heller ist und an gebleichtes Papier erinnern. „Geblättert“ werden kann in einem E-Book-Reader entweder per Taste oder – falls damit ausgestattet – über Wischgesten auf dem berührungsempfindlichen Bildschirm. Aufgrund der passiven Darstellung ohne Hintergrundbeleuchtung, benötigt ein E-Book-Reader, wie ein gewöhnliches Buch, eine helle Umgebung. Im Gegensatz zu LCD-Bildschirmen sind E-Book-Reader auch und gerade in hellem Sonnenlicht gut lesbar. Einige E-Book-Reader sind mit einer integrierten Beleuchtung ausgestattet, so dass sie auch im Dunklen verwendet werden können. Die meisten E-Book-Reader sind auf die Darstellung von Büchern spezialisiert und stellen das Bild nur in Schwarzweiß dar. (Stand: Mai 2013) Es gibt allerdings Techniken, zur Darstellung von Farbbildern, so dass sich in diesem Bereich noch Änderungen ergeben werden.
Bücher kaufen und leihen
E-Books werden inzwischen von allen führenden Verlagen und Buchhändlern angeboten. Während ältere Bücher unter Umständen nicht als E-Book erhältlich sind, werden Neuerscheinungen gemeinhin auch als E-Book angeboten. Ergänzt wird das Angebot durch Eigenproduktionen von Hobby-Schriftstellern, die sich eine Veröffentlichung als E-Book auch bei kleinsten Auflagen leisten können. Je nach E-Book-Reader können E-Books direkt oder indirekt gekauft und auf den E-Book-Reader überspielt werden. Einige Modelle sind mit Mobilfunk-Technologie ausgestattet. Mit diesen können Bücher weltweit eingekauft werden, die Mobilfunkkosten trägt in diesem Fall der Anbieter. Andere Geräte, wie der Tolino Shine, verfügen über ein WLAN-Modul. Zu beachten ist, dass E-Books in verschiedenen Dateiformaten angeboten werden. Am verbreitetsten ist das EPUB-Format. Der Online-Buchhändler Amazon unterstützt dieses Format weder für die E-Books noch für die E-Book-Reader aus eigenem Haus, sondern setzt stattdessen auf ein eigenes Format. Wer sich nicht an einen bestimmten Buchhändler binden möchte, sollte daher zu einem unabhängigen oder zumindest mit Wahlmöglichkeiten ausgestatteten E-Book-Reader greifen, wie dem Kobo Glo oder dem Tolino Shine. Einige Buchhandlungen und Bibliotheken bieten auch die Möglichkeit, Bücher zu leihen. Diese stehen dann nur für einen bestimmten Zeitraum zum Lesen zur Verfügung. Ältere Werke, deren Urheberrechte abgelaufen sind, können bei manchen Buchhändlern oder Webseiten, wie Projekt Gutenberg, kostenlos heruntergeladen werden. Auch eigene Bücher, PDF-Dokumente oder sonstige Schriftstücke können die meisten E-Book-Reader darstellen. In diesem Fall sollte man sich vor dem Kauf über die unterstützten E-Book-Formate und die Möglichkeiten, den E-Book-Reader zu bespielen, informieren.
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