Indirekte Beleuchtung

 

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Indirekte Beleuchtung
Zusammenfassung
Wird der überwiegende Anteil (> 80 Prozent) des Lichtstroms einer Lichtquelle zunächst von einer Fläche reflektiert, bevor das Licht auf die zu beleuchtende Fläche auftrifft, spricht man von einer indirekten Beleuchtung. Als Reflexionsflächen für die indirekte Beleuchtung dienen vornehmlich Decken und Wände. Die indirekte Beleuchtung zeichnet sich durch ein gleichmäßiges, schattenarmes, diffuses Licht aus.

Indirekte Beleuchtung

 

Bei einer indirekten Beleuchtung strahlt der überwiegende Lichtstrom einer Lichtquelle nichtFotolia_32153947_Subscription_XXL direkt auf die Nutzfläche, sondern wird zunächst von einer anderen Fläche reflektiert. Dabei dürfen maximal 20 Prozent des Lichtstroms einer Lichtquelle direkt auf die zu beleuchtende Fläche einfallen, während mindestens 80 Prozent des Lichtstroms reflektiert werden müssen. Meist werden Decken und Wände als Reflexionsflächen genutzt. Fotolia_12511371_Subscription_LDeckenfluter oder Wandfluter sind dabei die klassischen Beispiele für Lampen, die vorwiegend mit Hilfe der indirekten Beleuchtung strahlen. Die indirekte Beleuchtung sorgt für eine gleichmäßig verteilte, schattenarme Ausleuchtung eines Raumes und wird vom Menschen in der Regel als angenehmer empfunden als die direkte Beleuchtung. Blendungen durch die Lichtquelle einer indirekten Beleuchtung kommen so gut wie nicht vor. Dafür strahlen ausschließlich indirekt beleuchtete Räume ein diffuses, schattenarmes, fast zu gleichmäßiges (monotones) Licht aus.

Deshalb wird eine Kombination aus direkter und indirekter Beleuchtung als beste Lösung für eine optimale Raumbeleuchtung angesehen, da sie die Vorteile beider Beleuchtungsarten in sich vereint.

 

Aufmacher: © Lars Koch - Fotolia.com

Bilder: © virtua73 - Fotolia.com, © Matthias Nordmeyer - Fotolia.com

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Eine LED oder Leuchtdiode ist eine kleine Lampe, die auf der Halbleiter-Technik basiert. Neben weißen LEDs gibt es die Lämpchen in vielen verschiedenen Farben sowie in Pastelltönen. Wenn die Lebensdauer einer LED zur Neige geht, nimmt ihre Leuchtkraft langsam ab. LEDs kommen in den unterschiedlichsten Geräten zum Einsatz – wie etwa bei Fernsehern und Mobiltelefonen.
Die Beleuchtungsstärke ist der Lichtstrom einer Lichtquelle, der auf einer zu bestrahlenden Nutzfläche ankommt. Die Beleuchtungsstärke wird in Lux (lx) angegeben und ist nimmt bei steigender Entfernung zur Lichtquelle im Quadrat zur Entfernung ab. Neben dem Lichtstrom der Lichtquelle und dem Abstand zur Lichtquelle, spielt auch der Raumwinkel der Lichtquelle eine Rolle.
Bei der direkten Beleuchtung wird der überwiegende Lichtstrom (> 80 Prozent) einer Lichtquelle direkt auf die zu beleuchtende Fläche geleitet. Das Reflexionsvermögen der umgebenden Wände oder Decken bleibt weitgehend ungenutzt, sie bleiben abgedunkelt. Eine direkte Beleuchtung erzeugt scharf abgegrenzte, harte Schatten, weshalb man Lichtquellen für eine gleichmäßige Lichtverteilung möglichst hoch anbringen sollte.

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