LTE

 

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LTE
Zusammenfassung
Die Mobilfunktechnik LTE kann unter idealen Voraussetzungen Transferraten jenseits der 300 Mbit/s erreichen. LTE wird derzeit über drei verschiedene Frequenzbänder bei 800 MHz, 1800 MHz und 2600 MHz angeboten. Die derzeit schnellsten LTE-Tarife bieten 50 oder 100 Mbit/s als maximale Download-Rate. Allerdings ist jeder LTE-Tarif an ein maximales Übertragungsvolumen gekoppelt.

LTE



Mit dem neuen Mobilfunkstandard LTE (Long Term Evolution), der oft auch als 4G-Standard bezeichnet wird, lassen sich deutlich höhere Übertragungsraten und Reichweiten erzielen als mit der 3G-Mobilfunktechnik UMTS.

Geschwindigkeiten_im_MobilfunkDie maximale Übertragungsrate einer LTE-Funkzelle von bis zu 320 Mbit/s im Downstream lässt sich allerdings nur in den beiden hochfrequenten, vornehmlich in Großstädten eingesetzten LTE-Bändern mit 1800 MHz oder 2600 MHz erreichen. LTE-Basisstationen in dünner besiedelten Regionen verwenden hingegen das 800-MHz-Band, dessen eingeschränkte Bandbreite nur maximal 160 Mbit/s pro Funkzelle im Downstream liefern kann. Dafür erreicht eine LTE-Funkzelle mit 800 MHz den beachtlichen Radius von bis zu 10 km. Vor allem in dünn besiedelten Regionen lassen sich damit große Flächen mit relativ wenigen Basisstationen abdecken. Die Frequenzbänder bei 1800 MHz und bei 2600 MHz besitzen wiederum eine erheblich geringere Reichweite, im 2600-MHz-Band liegt sie bei unter 2 km. Ein Netzausbau mit dieser Frequenz ist nur in dicht besiedelten Regionen rentabel.

 

Nutzerabhängige Bandbreite

 

Zudem teilt jede Mobilfunkzelle ihre maximale Kapazität (Übertragungsgeschwindigkeit) auf alle aktiven Teilnehmer auf. Wer sich gerade alleine in einer LTE-Zelle befindet, erhält je nach Datentarif und bei entsprechend gutem Empfang die bestmögliche Übertragungsrate. Je mehr Nutzer sich jedoch in dieser Zelle bewegen und Datenverkehr verursachen, umso geringer wird die Bandbreite für den Einzelnen. Und schließlich spielt bei LTE auch die Entfernung zur Basisstation eine Rolle. Spitzengeschwindigkeiten von 50 oder gar 100 Mbit/s lassen sich nur in unmittelbarer Nähe zur Basisstation erreichen, da mit zunehmender Distanz zur Basisstation die Effektivität der LTE-Modulationsverfahren abnimmt.

 

LTE-Tarife für daheim und unterwegs

 

Aktuelle LTE-Tarife lassen sich in zwei Hauptgruppen unterteilen: Auf der einen Seite stehen die LTE-Zugänge, die als LTE_Infografik_DTAGAlternative für einen nicht vorhandenen Festnetzzugang (DSL, Kabel) dienen. Diese „LTE-Tarife für Zuhause“ werden in der Regel in Kombination mit einem LTE-Router angeboten und sind in der Nutzung auf die Mobilfunkzelle(n) am Wohnsitz des Nutzers beschränkt. Die maximale Bandbreite eines jeden LTE-Tarifs steht dabei nur für ein gewisses, monatliches Übertragungsvolumen bereit. Wird dieses Volumen vor Monatsablauf überschritten, wird die Bandbreite merklich reduziert.

Ähnlich läuft es bei den „mobilen“ LTE-Tarifen für unterwegs, die als mobile Daten- oder Smartphone-Tarife angeboten werden. Auch hier ist die laut Tarif nutzbare Bandbreite (derzeit bis maximal 100 Mbit/s) an ein bestimmtes maximales Übertragungsvolumen pro Monat gekoppelt. Ist dieses vor Monatsende aufgebraucht, greift eine Drosselung der Bandbreite, die bis zum Beginn des neuen Abrechnungszeitraums anhält.

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