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iMacZusammenfassung
Ein iMac ist ein All In One-Rechner der Firma Apple. Während in der ersten Generation 1998 nur die Haupteinheit des Computers im transparenten Monitorgehäuse untergebracht war, steckt seit der dritten iMac-Generation der komplette Rechner im Monitorgehäuse. Die Geräte-Reihe wurde seit der Einführung beständig modifiziert und verbessert. Die aktuellen Modelle verfügen über IPS-Displays mit LED-Hintergrundbeleuchtung, Intel Core-i-Prozessoren, vier GB Arbeitsspeicher und ATI Radeon Grafikkarten.
Inhalt
Beim Apple iMac steckt der komplette Rechner im Monitor
Ein iMac ist...
Der Grundgedanke hinter dem iMac von Apple war schon bei der Einführung der Gerätereihe 1998 einen platzsparenden Desktop-Rechner zu schaffen, der durch sein besonderes Design auffällt. Beim ersten iMac steckte dementsprechend die Hauptteil des Rechners im halbtransparenten Gehäuse des 15 Zoll großen Röhrenmonitors. Da damals noch die meisten Heimcomputer im eher tristen Grau zu haben waren, ragten die kompakten Apple-Computer auch aufgrund ihrer blauen Farbe aus der Masse heraus.
Die iMac-Gerätereihe wurde seitdem beständig weiterentwickelt. Bei der mittlerweile sechsten iMac-Generation (Stand November 2010) steckt längst der gesamte Rechner inklusive Festplatte, optischem Laufwerk, Lautsprecher und Webcam im edlen Aluminium-Gehäuse des mindestens 21,5 Zoll großen IPS-Displays mit LED-Hintergrundbeleuchtung.
Immer wieder modernisierte iMacs
Die recht populäre iMac-Gerätereihe wurde über die Jahre hinweg immer wieder optisch verändert und mit neuen Prozessoren, größeren Festplatten, besseren Displays sowie neuen Schnittstellen und Zusatzfunktionen aufgerüstet. So erscheint die zweite Generation 2002 im komplett weißen Gehäuse und erstmals mit einem LCD-Display an einem dreifach beweglichen Arm. Der gesamte Apple-Rechner samt Festplatte, optischem Laufwerk, Netzteil und Schnittstellen steckt bei diesem iMac im halbkugelförmigen Sockel des Monitors. Die Optik erinnert damit stark an eine Schreibtischlampe.
Ab der dritten Generation (2004) ist der gesamte Apple-Computer im 17 oder 20 Zoll großen Display-Gehäuse des iMacs untergebracht, ab 2005 ist eine Webcam im iMac integriert. In der vierten Generation iMacs kam erstmals ein Intel-Prozessor zum Einsatz (statt des G5 vorher). 2006 wurde ein Modell mit 24 Zoll Displaygröße ergänzt. Seit der fünften Generation (2007) haben die iMacs das heute typische Design aus Aluminium und Glas.
Aktuelle iMac-Generation mit IPS-Displays mit LED-Hintergrundbeleuchtung
Die aktuelle (Stand November 2010) sechste iMac-Generation ist standardmäßig mit einem IPS-Display mit LED-Hintergrundbeleuchtung ausgestattet. Die In-Plane-Switching-Technik verbessert bei LCD-Displays die sogenannte Blickwinkelabhängigkeit des Kontrastes. Die LED-Hintergrundbeleuchtung sorgt zudem für sehr helle und kräftige Farben.
Der neue iMac ist wahlweise mit einem 21,5 Zoll großen Display mit einer Auflösung von 1920×1080 Bildpunkten oder mit 27 Zoll und einer Auflösung von 2560-1440 Pixeln zu haben. Damit sind die 16:9 Widescreen-Displays aller iMacs Full HD-fähig.
Intel Prozessoren der neuesten i-Generation
Die aktuellen iMacs werden standardmäßig von einem Intel Core-i-Prozessor angetrieben. Der Kunde hat die Wahl zwischen Core i3-, Core i5- (iMac mit 21,5-Zoll Display) und Core i7-Prozessoren (27-Zoll-iMac). Damit ist die aktuelle iMac-Generation die erste mit einer Quad-Core CPU. Der Arbeitsspeicher ist vier GB groß und kann über vier Steckplätze erweitert werden – im 21,5-Zoll-iMac auf acht GB und im 27-Zoll-iMac auf 16 GB.
Grafikkarte von ATI
Alle neuen iMac-Modelle sind mit ATI-Grafikprozessoren ausgerüstet – der 21,5-Zoll-iMac mit einer ATI Radeon HD 4670 mit 256 MB dediziertem Speicher oder alternativ mit der ATI Radeon HD 5670 mit 512 MB Speicher. Beim 27-Zoll-iMac kann zwischen der ATI Radeon HD 5670 Grafikprozessor mit 512 MB Speicher oder der ATI Radeon HD 5750 Grafikprozessor mit einem Gigabyte DDR5-Speicher gewählt werden. Durch die sehr hohe native Auflösung der iMacs reichen die durchaus potenten Grafikkarten nicht zum Spielen der neuesten Computerspiele. Es sei denn man reduziert die Auflösung oder schaltet einige Grafikdetails ab.
Festplatte mit bis zu zwei Terrabyte
Der "kleine" iMac verfügt über eine Festplattenkapazität von 500 GB, im großen iMac sind mindestens ein TB, auf Wunsch auch zwei Terabyte verbaut. Das 27-Zoll-Modell ermöglicht auch den Einbau einer zusätzlichen SSD-Festplatte.
DVD-Brenner integriert, Blu-ray fehlt
Die aktuellen iMacs sind mit einem optischen Laufwerk inklusive Brenner für CDs und DVDs ausgestattet. Damit lassen sich DVDs mit bis zu achtfacher Geschwindigkeit beschreiben und lesen, CDs mit bis zu 24-facher Geschwindigkeit lesen und brennen. Ein Blu-ray-Laufwerk lässt sich nicht ordern.
Die iMacs der neuesten Generation sind mit vier USB 2.0-Anschlüssen, einem SDXC-Kartensteckplatz sowie einer FireWire-800-Schnittstelle ausgerüstet. Zudem unterstützt der iMac Infrarot, Bluetooth 2.1 sowie die WLAN-Standards IEEE 802.11a/b/g. Auch ein Gigabit-Ethernet-Anschluss ist vorhanden.
Zusätzlich stehen sowohl ein kombinierter optisch-digitaler Audioausgang (S/P-DIF) zur Verfügung – beispielsweise zum Anschluss eines Kopfhörers oder des Apple iPhone Headsets mit Mikrofon. Als Videoschnittstelle steht ein Displayport bereit.
Betriebssystem und Apple-Software im Lieferumfang enthalten
Im Lieferumfang der aktuellen iMacs ist bereits das Mac OS X in der neuesten Version "Snow Leopard" enthalten (Stand November 2010). Zudem finden sich auf der beigefügten DVD diverse Apple-Programme wie iTunes oder der Internetbrowser Safari. Die iMacs werden mit der kabellosen Apple-Tastatur sowie der kabellosen Multi-Touch-Computermaus "Magic Mouse" ausgeliefert.
Kritik: Teurer Schönling mit Ausstattungslücken
Der iMac gilt, wie eigentlich fast alle Apple-Rechner, als teurer Schönling mit Ausstattungslücken. Mac-Fans schätzen gerade das edle Design der iMacs und sind dafür auch bereit, deutlich mehr Geld zu bezahlen als vergleichbare PCs. Allerdings weist der iMac auch echte Ausstattungslücken auf. Bei einem Rechner mit einer solchen Grafikleistung wäre durchaus ein Blu-ray-Laufwerk angemessen – ist aber nicht vorhanden.
Weder Bluetooth noch USB werden in der neuesten Version 3.0 unterstützt, ohnehin ist die Schnittstellenauswahl eher bescheiden. So wäre beispielsweise ein TV-Ausgang durchaus wünschenswert. Das Display ist ausschließlich mit spiegelnder Oberfläche erhältlich, was angesichts des deutlichen Grafik- und Darstellungsschwerpunkts des Rechners verwunderlich, aber wohl dem Design geschuldet ist.
Ein gravierender Kritikpunkt ist aber der Energieverbrauch der iMacs: Im Test von PC-Welt verbrauchte das 27-Zoll-Modell im Desktop-Betrieb etwa 60 Prozent mehr Strom als die Konkurrenz, unter Last etwa 46 Prozent mehr.
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