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Tiefbrunnenpumpen

(2 Artikel)

Mit Brunnenpumpen holen Sie Wasser aus Brunnen, Behältern sowie Zisternen und bewässern beispielsweise Ihren Garten kostengünstig. Ebenso ist die Brauchwasserversorgung im Haus für Toilette und Waschmaschine möglich.

Erfahren Sie hier mehr!

Unabhängige Gartenbewässerung mit der eigenen Brunnenpumpe

Mit einer Brunnenpumpe verschwenden Sie kein teures Grundwasser mehr für den Garten.

Wann Sie sich für eine Brunnenpumpe entscheiden sollten

Ein Garten benötigt einen Wasseranschluss. Die meisten Bauherren entscheiden sich für einen an das Hauswassernetz angeschlossenen Außenhahn. Doch diese Lösung ist auf Dauer teuer. Wenn Sie Trinkwasser im Garten nutzen, bezahlen Sie die Gebühren für das Trink- und das Abwasser, obwohl das Nass in der Erde versickert. Mit einer eigenen Wasserversorgung über einen Brunnen oder eine Zisterne senken Sie die Kosten. Bei einem hohen Wasserverbrauch durch die Gartenbewässerung oder einen Pool amortisieren sich die Ausgaben für den Brunnen und die Brunnenpumpe innerhalb von drei bis fünf Jahren.

Tauch- oder Saugpumpen für jedes Einsatzgebiet

Brunnenpumpen können Sie oberirdisch als Saugpumpe oder im Wasser als Tauchpumpe einsetzen. Klarwasserpumpen sind speziell für den Einsatz in sauberem Wasser gedacht, während Modelle für Schmutzwasser auch schlammiges Nass bewältigen. So halten Sie zum Beispiel im Pumpensumpf das Grundwasser aus dem Keller fern. Mit den verschiedenen Pumpen befördern Sie Wasser aus Brunnen, Zisternen oder Behältern wie Regentonnen und nutzen es für die Gartenbewässerung. Mit leistungsstarken Tauchpumpen entleeren Sie auch Ihren Pool für die jährliche Grundreinigung.

Ihr Bedarf bestimmt Durchmesser und Wasserdruck Ihrer Brunnenpumpe

Saugende Brunnenpumpen setzen Sie für Tiefen von acht bis neun Metern ein. Liegt der Grundwasserspiegel bei Ihnen niedriger, benötigen Sie eine Tauchpumpe. Die Größe richtet sich nach dem Durchmesser des Brunnenbohrlochs. Für jede Brunnenpumpe gilt: Der angegebene Wasserdruck sinkt mit jedem Meter Förderhöhe um 0,1 bar. Das heißt: Ein Modell mit 3,2 bar maximalem Förderdruck leistet bei einem Grundwasserspiegel in zehn Metern Tiefe nur noch 2,2 bar. Je höher der Wert, desto mehr Wasser können Sie innerhalb einer Minute entnehmen.

Niedriges Grundwasser mit einer Tiefbrunnenpumpe fördern

Das Grundwasser verhält sich regional sehr unterschiedlich. In einigen Regionen beginnt es bereits ein bis zwei Meter unter der Erdoberfläche, in der Schwäbischen Alb sind dagegen Bohrtiefen von 100 Metern nicht ungewöhnlich. Normale Saugpumpen, auch Hauswasserwerk genannt, arbeiten bis zu einer Tiefe von höchstens neun Metern. Liegt bei Ihnen vor Ort der Grundwasserspiegel niedriger, benötigen Sie eine Tiefbrunnenpumpe. Diese wird tief im Brunnenschacht platziert. Dort saugt sie das Wasser an und befördert es mit Druck nach oben.

So installieren Sie Ihre Brunnenpumpe

Bevor Sie die Brunnenpumpe in den Schacht oder die Zisterne herablassen, befestigen Sie die Druckförderleitung am Pumpenkörper. Verbinden Sie das Stromkabel und die Förderleitung in regelmäßigen Abständen mit Kabelbindern. Knoten Sie ein Seil an die Pumpe. Mit diesem lassen Sie das Gerät vorsichtig senkrecht in den Schacht ab. Achten Sie darauf, nicht an die Wände zu stoßen. Platzieren Sie die Tiefbrunnenpumpe etwa 50 Zentimeter über dem Filter oder, wenn kein Filter vorhanden ist, über dem Grund. Nun schließen Sie das Wasser und die Stromverbindung an.

Regelmäßige Wartung für eine lange Lebensdauer Ihrer Brunnenpumpe

Die meisten Hauswasserwerke für Brauchwasser in Haus und Garten verfügen über einen Membrandruckausgleich, um den Wasserdruck an allen Entnahmestellen konstant zu halten. Überprüfen Sie bei diesen Modellen regelmäßig den Luftdruck. Ist der Druck zu niedrig, muss die Pumpe häufiger anspringen. Das erhöht den Stromverbrauch und die Geräuschentwicklung und wirkt sich negativ auf die Lebensdauer der Brunnenpumpe aus. Tiefbrunnenpumpen arbeiten dagegen in der Regel wartungsfrei. Da bei diesem Pumpentyp die Elektrik im Wasser liegt, sind Wartung und Reparatur dem Profi vorbehalten, der für eine entsprechende Abdichtung sorgen kann.

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